Wer bei einer Kasse mit hohem Zusatzbeitrag versichert ist, zahlt 2027 möglicherweise bis zu 4,39 Prozent Zusatzbeitrag – ein Kassenwechsel kann sich also lohnen.
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Wer gesetzlich versichert ist, muss vorerst keine höheren Krankenkassenbeiträge einplanen – doch strukturelle Finanzprobleme der GKV bleiben ungelöst.
Bei 3.500 Euro Bruttogehalt kann ein Kassenwechsel zur günstigsten Kasse knapp 470 Euro pro Jahr sparen – ohne Leistungseinbußen.
76 Prozent der Versicherten wissen laut einer Umfrage nicht, dass sie Beitragserhöhungen künftig selbst im Blick behalten müssen – wer es zu spät bemerkt, kann die Kasse nicht mehr ohne Wartefrist wechseln.
Wer seine Kasse im August wechseln will, muss die Kündigung noch im August einreichen – sonst verfällt das Sonderkündigungsrecht und der nächste reguläre Wechsel ist frühestens nach zwölf Monaten möglich.
Reichen die Einnahmen einer Kasse nicht aus, kann sie ihren Zusatzbeitrag erhöhen – wer gesetzlich versichert ist, könnte also höhere Beiträge zahlen, solange der Streit ungelöst bleibt.
Eine Arbeitnehmerin mit 3.500 Euro Bruttogehalt zahlt bei der IKK Classic rund 187 Euro netto mehr pro Jahr als bei günstigeren Alternativen – ein Kassenwechsel lohnt sich also zu prüfen.