Wer gesetzlich versichert ist – also rund 90 Prozent der Bevölkerung – wartet laut der Debatte teils wochenlang auf Facharzttermine; ob sich daran konkret etwas ändert, ist noch offen.
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Die verlorenen Gelder stammen aus Beiträgen der Versicherten – wer gesetzlich krankenversichert ist, hat diese Investitionen mitfinanziert.
Wer eine Beitragserhöhung verpasst, kann sein Sonderkündigungsrecht nicht mehr nutzen – die Frist endet mit dem Monat, in dem der neue Beitrag erstmals gilt.
76 Prozent der Versicherten wissen laut einer Umfrage nicht, dass sie Beitragserhöhungen künftig selbst im Blick behalten müssen – wer es zu spät bemerkt, kann die Kasse nicht mehr ohne Wartefrist wechseln.
Wer wissen will, ob die eigene Krankenkasse betroffen ist, hat laut Grünen derzeit keinen Anspruch darauf – die Namen der zwölf Kassen sind bislang nicht öffentlich.
Wer bei der BKK Firmus versichert ist oder es werden will: Ab dem Zusammenschluss 2027 ist die Kasse wieder in allen Bundesländern zugänglich – und alle bisherigen Standorte sowie Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben.
Wer viermal jährlich zur Osteopathie geht, kann je nach Krankenkasse bis zu 360 Euro pro Jahr erstattet bekommen – oder gar nichts.
Reichen die Einnahmen einer Kasse nicht aus, kann sie ihren Zusatzbeitrag erhöhen – wer gesetzlich versichert ist, könnte also höhere Beiträge zahlen, solange der Streit ungelöst bleibt.
Wer gesetzlich krankenversichert ist, hat ein Recht darauf zu wissen, ob seine Beiträge in diese Fonds geflossen sind – bisher verweigern die meisten Kassen diese Auskunft.