Zwei wirtschaftliche Dauerthemen bestimmen den Tag: Die gesetzliche Krankenversicherung hält ihren Zusatzbeitrag konstant, während der DAX weiter ohne klare Richtung pendelt.

Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) gab bekannt, dass der durchschnittliche Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auch 2027 bei 2,9 Prozent bleibt – so empfahl es der GKV-Schätzerkreis, ein Gremium aus Fachleuten des Gesundheitsministeriums, des Bundesamtes für Soziale Sicherung und des GKV-Spitzenverbandes.

Grundlage ist das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz, das die Krankenkassen 2027 um bis zu 15 Milliarden Euro entlastet. Linnemann räumte jedoch ein, dass die Finanzlage der Kassen trotzdem angespannt bleibt.

Wichtig: Der Zusatzbeitrag von 2,9 Prozent ist ein Richtwert – jede Krankenkasse legt ihren Satz individuell fest. Zusammen mit dem allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent zahlen Arbeitnehmer und Arbeitgeber je zur Hälfte insgesamt 17,5 Prozent des Bruttolohns.

An den Börsen schloss der DAX bei 25.298 Punkten, ein minimales Plus von 0,15 Prozent. Anleger warten auf weitere Signale: Die US-Inflation stieg im September auf 3,7 Prozent – stärker als erwartet – und nährt Spekulationen über weitere Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed. Der Ölpreis verharrte bei rund 105 Dollar je Barrel Brent.