Wer privates Vermögen erbt, zahlt je nach Verwandtschaftsgrad bis zu 50 Prozent Steuern – Firmenerben oft nichts. Das Urteil könnte diese Ungleichbehandlung kippen.
🏷️ Bundesverfassungsgericht
6 geprüfte Meldungen mit diesem Schlagwort.
Je nach Ausgang des Verfahrens könnten sich Freibeträge, Steuersätze und Unternehmenserbschaften für Millionen Bürger und Betriebe grundlegend verändern.
Wer ein Unternehmen oder Immobilien erbt, könnte je nach Urteil künftig deutlich mehr Steuern zahlen – oder von neuen Stundungsregeln profitieren.
Wer seit 2009 geerbt hat, zahlte auf denselben Freibetrag – wer heute ein Haus im Wert von 500.000 Euro erbt, trägt deshalb eine deutlich höhere Steuerlast als früher.
Allein zum Juli 2025 rutschten rund 73.000 Rentnerinnen und Rentner erstmals in die Steuerpflicht – wer kurz vor dem Rentenstart steht, sollte prüfen, ob künftige Rentenerhöhungen diese Schwelle überschreiten.
Rund sieben Millionen Mieterhaushalte in Deutschland geben bereits mehr als 30 Prozent ihres Nettoeinkommens fürs Wohnen aus – ein Bundesgesetz würde sie direkt entlasten.