Wer tankt oder heizt, muss vorerst mit weiter hohen Energiekosten rechnen – politische Deals allein ändern daran wenig.
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Wer in den USA Diesel tankt oder Waren kauft, die per Lkw transportiert werden, zahlt aktuell rund 50 Prozent mehr als noch im Februar – ob die Sanktionslockerung das ändert, bleibt offen.
Für Autofahrer in Deutschland ändert sich nichts: Der Spritpreis bleibt von dem US-Russland-Deal unberührt.
Ob in Deutschland oder den USA – Autofahrer zahlen an der Zapfsäule deutlich mehr als vor dem Iran-Krieg, und staatliche Entlastungsmaßnahmen verpuffen bislang weitgehend.
Höhere Rohölpreise schlagen erfahrungsgemäß auf Benzin- und Heizkosten durch – bei Brent über 100 Dollar je Barrel drohen spürbare Mehrkosten an der Zapfsäule.
Ab dem 8. September könnten kanadische Gegenzölle auf US-Produkte wie Stahl und Haushaltsgeräte die Preise für Waren auf beiden Seiten der Grenze spürbar steigen lassen.
Importierende US-Unternehmen tragen laut Woldenberg Zusatzkosten von bis zu 20 Millionen Dollar jährlich – Belastungen, die Verbraucher über höhere Preise spüren können.