Der insolvente Non-Food-Discounter Mäc Geiz schrumpft sein Filialnetz deutlich: Von ehemals mehr als 180 Standorten bleiben künftig 123 übrig – rund 60 Geschäfte schließen. Das Unternehmen teilte dies am 6. November mit. Eine Liste der betroffenen Filialen wurde nicht veröffentlicht.
850 Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben. Im Frühjahr beschäftigte die Kette noch knapp 1.200 Menschen, wie viele davon ihren Job verlieren, nannte das Unternehmen nicht. Das Logistikzentrum am Firmensitz in Landsberg in Sachsen-Anhalt bleibt bestehen. Im Mai hatte Mäc Geiz Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt – ein Verfahren, bei dem das Unternehmen die Kontrolle behält und selbst saniert. Als Grund nannte die Kette anhaltende Kaufzurückhaltung der Verbraucher.
Im Dezember stimmen die Gläubiger beim Amtsgericht Halle (Saale) über den Sanierungsplan ab. Erst danach ist die Zukunft der Kette offiziell gesichert. Mäc Geiz gehört seit Anfang 2024 zur Kodi Beteiligungs GmbH – auch Kodi selbst ist insolvent und hat bereits 43 Filialen geschlossen.
Mäc Geiz schließt rund 60 Filialen und rettet 850 Jobs
Warum das wichtig ist
Wer in Ostdeutschland bei Mäc Geiz einkauft, sollte prüfen, ob die nächste Filiale zu den 123 gesicherten Standorten gehört – eine offizielle Schließungsliste gibt es bislang nicht.