Elektroautos kosten Käufer in Deutschland spürbar mehr als noch vor wenigen Monaten. Das zeigt die aktuelle Marktstudie des Center Automotive Research (CAR) in Bochum, das regelmäßig die Angebotspreise der jeweils 25 meistverkauften Neuwagen je Antriebsart auswertet.
Der Grund: Steigende Spritpreise treiben die Nachfrage nach Elektroautos hoch – und das gibt Herstellern Spielraum, weniger Rabatt zu gewähren. Im Oktober lagen die Nachlässe auf E-Autos im Schnitt bei 16,3 Prozent unter dem Listenpreis. Bei Verbrennern waren es 19,6 Prozent. Konkret heißt das: Der durchschnittliche Preisabstand zwischen beiden Antriebsarten ist auf über 2.900 Euro gewachsen. Im Dezember 2025 betrug dieser Unterschied noch 1.328 Euro. Gleichzeitig erhöhten Händler die Rabatte für Verbrenner wie VW Golf, Opel Astra und Fiat 500 leicht.
Plug-in-Hybride – Fahrzeuge mit kombiniertem Elektro- und Verbrennungsmotor – bekamen im Oktober den höchsten Durchschnittsrabatt: 20,3 Prozent. Spitzenreiter ist BYD mit knapp 38 Prozent Nachlass auf den Seal 6.
E-Autos werden teurer: Hersteller kürzen Rabatte deutlich
Warum das wichtig ist
Wer jetzt ein Elektroauto kauft, zahlt im Schnitt fast 2.900 Euro mehr als für einen vergleichbaren Verbrenner – staatliche Förderprämien von bis zu 6.000 Euro können diesen Abstand aber mehr als ausgleichen.