Wer in Aktien oder ETFs – börsengehandelte Indexfonds – investieren möchte, kommt ohne ein Wertpapierdepot nicht aus. Erst nach der Eröffnung lassen sich Wertpapiere kaufen und verkaufen.

Bei der Wahl des Anbieters gibt es grundsätzlich verschiedene Optionen: Online-Broker und Filialbanken unterscheiden sich vor allem in Kosten und Beratungsangebot. Wer günstig einsteigen will, schaut sich typischerweise bei Online-Anbietern um. Wer persönliche Beratung bevorzugt, findet diese eher bei Filialbanken. Vor der ersten Nutzung ist eine Identitätsprüfung gesetzlich vorgeschrieben – etwa per Video-Ident über Smartphone oder Computer.

Ist das Depot eingerichtet, stellt sich die nächste Frage: Was kommt hinein? Viele Anleger in Deutschland setzen stark auf heimische und europäische Werte – also auf Aktien oder ETFs aus dem Dax oder europäischen Indizes. Experten bezeichnen das als „Home Bias", eine Vorliebe für den Heimatmarkt. Dabei machen Deutschland und Europa nur einen kleinen Teil der weltweiten Börsenkapitalisierung aus.