Die Europäische Zentralbank hat den wichtigsten Leitzins im Euroraum auf 2,25 Prozent angehoben. Es ist die erste Zinserhöhung seit September 2023. Die Notenbank reagiert damit auf die stark gestiegene Inflation, die durch den Iran-Krieg und den daraus resultierenden Ölpreisschock befeuert wird. Höhere Benzin- und Energiepreise treiben die Verbraucherpreise nach oben.
Für Sparer bedeutet die Zinserhöhung bessere Konditionen bei Tagesgeld und anderen Sparanlagen. Banken passen ihre Zinssätze bereits an die neue Geldpolitik an. Hausbauer und Kreditnehmer müssen hingegen mit steigenden Finanzierungskosten rechnen. Die EZB nutzt höhere Zinsen als Instrument gegen die Inflation – teureres Geld soll die Preissteigerungen bremsen.
Die Zinserhöhung markiert eine Wende in der Geldpolitik der Zentralbank, die zuvor über ein Jahr lang die Zinsen gesenkt oder konstant gehalten hatte. Experten sehen darin eine direkte Reaktion auf die geopolitischen Spannungen und deren Auswirkungen auf die Energiemärkte.
EZB hebt Leitzins erstmals seit 2023 auf 2,25 Prozent an
Warum das wichtig ist
Die Zinsentscheidung beeinflusst direkt deine Sparzinsen und Kreditkosten – von der Baufinanzierung bis zum Dispositionskredit.