Die Einigung zwischen den USA und dem Iran bewegt die Finanzmärkte spürbar. Der Preis für Rohöl – also das noch unverarbeitete Erdöl – fiel in der Nacht stark nach. Die Sorte Brent, der internationale Referenzpreis für Öl, sank dabei auf den tiefsten Stand seit März.

Gleichzeitig reagierten die asiatischen Börsen mit deutlichen Kursgewinnen. Sowohl der japanische Leitindex Nikkei als auch der südkoreanische Kospi legten kräftig zu. Beide Indizes bündeln die Aktienkurse der jeweils größten börsennotierten Unternehmen ihrer Länder und gelten als Stimmungsbarometer für die Region.

Die Märkte signalisieren damit Erleichterung über die diplomatische Vereinbarung. Sinkende Ölpreise und steigende Aktienkurse treten dabei gleichzeitig auf – ein Muster, das Analysten typischerweise beobachten, wenn geopolitische Spannungen nachlassen und Anleger wieder mehr Risikobereitschaft zeigen.